Mirabelleneis

Seit über einem Jahr mache ich Eis. Zuerst habe ich mit mehreren Kombinationen bei meinen Eltern in der Ardèche experimentiert, mit Erfolg, und ich habe mir endlich in Düsseldorf die gleiche Maschine angeschafft, die Krups G VS2 41 Eismaschine, die für mein Bedarf und meine Wohnverhältnisse perfekt ist.
Ich habe lediglich Mengen notiert, und die meisten nicht fotografiert, aber um nicht jedesmal improvisieren zu müssen, werde ich nach und nach die "Rezepte" posten. Gemeinsam bei fast allen ist, dass ich als Basis Rezepte von David Lebovitz genommen habe, und dass ich sehr gutes Obst zur Hand hatte. Es hilft enorm.


Ich fange mit dem Letzten an, von dem ich noch Becher in der Tiefkühltruhe habe.

Mirabelleneis

600g Mirabellen
150g Zucker
250g Crème Fraîche
75g Wasser
1 TL Kirschwasser
1/2 TL Kardamompulver

Die Mirabellen entkernen, und mit dem Wasser und dem Kardamom bedeckt kochen, bis sie gar sind, acht Minuten laut einem Rezept von David Lebovitz für Pflaumeneis, bei mir ein bisschen mehr.
Vom Herd nehmen, den Zucker dazu geben und rühren, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. Kühlen lassen. 

Die Crème Fraîche und das Kirschwasser dazugeben, mit dem Mixer pürieren, einige Stunden im Kühlschrank stellen und anschließend in der Eismachine zubereiten.


Was man noch wissen kann:
Mit meinem Stabmixer habe ich die Mirabellen nicht komplett fein pürieren können. Ein Standmixer dürfte es schaffen.
Das Kirschwasser kann man durch Mirabellengeist ersetzen, wenn vorhanden. Es wird ausschließlich benutzt, um das Eis kremiger zu halten.
Eben habe ich in der Sendung "On va déguster", heute live aus Nancy, gehört, dass Mirabellenmarmelade mit nicht entkernten Mirabellen vorbereitet wird: Die Kerne werden nach derm ersten Kochen herausgefischt und geben einen anderen oder intensiveren Geschmack. Das könnte man für das Eis bestimmt probieren.
Die Kombination Kardamom/Mirabellen habe ich aus einer Tarte-Rezept von Christine Ferber, die ich, glaube ich, nie gebloggt habe. Es passt wirklich sehr gut zusammen.
David Lebovitz benutzt Crème Double, aber in meinem Bio-Supermarkt habe ich nur Crème Fraîche gefunden: Der Fettgehalt ist niedriger, aber die Konsistenz und der Geschmack finde ich so auch schon sehr überzeugend.

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