Galette de Pérouges

Dieses Galette habe ich in meiner Kindheit einmal pro Winter gegessen, wenn wir den alljährlichen  Sonntagsausflug in das malerische, mittelalterige Dorf Pérouges, 40 km östlich von Lyon, gemacht haben. Zu dem Besuch gehörte zwangsläufig das Essen eines Stücks Galette in dem - auch malerischen - Café, für die Kinder mit einem heißen Kakao.

Vor einigen Wochen habe ich einen Nachtisch mit Zutaten, die bei mir zu Hause waren, improvisieren müssen, und weil das Wetter unangenehm herbstlich war, ist mir das Galette wieder in Erinnerung gekommen. Eigentlich eignet es sich perfekt für ein Kaffeekränzchen nach ein Winterspaziergang (sollte es sowas immer noch geben): Der Teig wird vorbereitet, und muss erstmal ca. zwei Stunden ruhen, während den man spazieren gehen kann, und anschließend muss man nur den Teig in eine Form auslegen, Zucker und Butter darüber verteilen, 10 Minuten backen, und lauwarm servieren.

Das Rezept stammt aus der Webseite des Dorfes, und der Name der Spezialität ist übrigens eingetragen.


 Galette de Pérouges (de Düsseldorf)

10g frische Hefe
150g Butter
1 Ei
30g Zucker
Zesten einer Zitrone
200g Mehl
Zucker und Butter zu belegen

Hefe in ein bisschen lauwarmes Wasser auflösen.
Zu 150g Butter ein Ei, 30 Zucker und die Zesten einer Zitrone geben.
200g Mehl, eine Prise Salz und Hefe zu der Buttermischung geben und kneten
Zwei Stunden lang gehen lassen.
Den Teig auf einem Blech oder in einer runden Form zu Kreis formen, und die Ränder nach innen schlagen.
Mit Zucker bedecken, und kleine Flocken Butter gleichmässig verteilen.
Bei 180°C ca. 10 Minuten backen.
Lauwarm servieren.

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