Zitronen-Zucchini Risotto

Das zweite Zucchini-Rezept, das ich von einer Amerikanischen Freundin bekommen habe. Schlechte Fotos, aber sehr leckeres Gericht, das auch teilweise eingefroren wurde.




Lemony Zucchini Risotto

Salz
240ml Risotto-Reis
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel, gehackt
100ml Weißwein oder Wasser
750 bis 1250ml Hühner, Gemüsebrühe oder Wasser
750g Zucchini, gerieben
Zest und Saft einer Zitrone
120ml geraspelter Parmesan (optional)
1 EL Butter
Basilikum

Alles aus dem Garten

Das Öl in einer breiten, tiefe Pfanne erhitzen. Wenn heiß, die Zwiebel darin kochen, ungefähr fünf Minuten. Dabei ab und an rühren. Den Reis dazu geben, und rühren. Salzen, und den Wein dazu geben. Rühren, bis die Flüssigkeit absorbiert wurde.
Die Brühe anfangen hinzugeben, eine Tasse nach der andere, immer wenn die Flüssigkeit zume grossen Teil absorbiert ist, und dazwischen immer rühren. Es sollte weder "suppig" noch trocken sein, bei mittlerer Hitze.
Nach ca. 15 Minuten (es hängt auch vom Reis ab), die Zucchini dazugeben, und rühren bis die Flüssigkeit, die erstmal entsteht, wieder absorbiert wird. 


Den Risotto probieren. Wenn der Reis länger gekocht werden muss, dann wieder ein bisschen Flüssigkeit geben und die Prozedur wiederholen, bis der Reis gekocht, aber mit leichtem Biss, ist. Zitronensaft und "microplanierten" Zest hinzugeben, sowie der Parmesan, die Butter, Pfeffer und dem gehackten Basilikum. Abschmecken.
Sofort servieren.

Mugshot...

Zucchini bread

Zucchini gibt es nach wie vor, aber ich hatte vo einer amerikanischen Freundin zwei Rezepte geschickt bekommen, von der sie begeistert war. Das erste ist für ein Zucchini bread, also ein Zucchini Kuchen, oder besser gesagt: zwei, von dem ein Stück eingefroren wurde. Die Mengen waren in Cups: Ich habe hier lediglich das Volumen in ml umgerechnet, auf Basis von 1 Cup = 236ml, aber dann aufgerundet. Es ging.


Zucchini Bread (für zwei Kastenkuchen)

720ml Mehl
1 TL Salz
2 TL Backpulver
3 TL Zimtpulver
3 Eier
530ml Zucker (beim nachmachen nur 400ml/g genommen
240ml Öl
3 TL Vanilleextrakt
470ml geraspelter Zucchini
240ml gehackte Walnüsse

Die zwei Formen ölen und den Backofen auf 165°C vorheizen.
Mehl, Salz, Backpulver und Zimt mischen.
Eier, Öl, Vanille und Zucker separat schlagen. Die trockene Zutaten dazu geben. Gut mischen.
Zucchini und Walnüsse darunter mischen, bis alles in dem Teig gut verteilt ist. Den Teig in die Formen geben.
40 bis 60 Minuten backen: dabei mit einem Messer oder Stab den Teig testen.


 20 Minuten kühlen lassen, bevor die "Brote" aus den Formen genommen werden.


 
Bei mir war der Teig nach 40 Minuten deutlich unterbacken. Also bin ich 15 Minuten lang Bohnen im Garten pflücken gegangen. Fehler! Denn nach 55 Minuten waren die Kuchen an den Ecken leicht schwarz... aber diese verkohlten Teilchen waren gut zu beseitigen.

Tarte à la tomate

Wenn der Backofen bei Aussentemperaturen von über 30 Grad an ist, dann ist es besser, gleich ein Teil des nächsten Essens zu backen. Während die gestrigen gerösteten Zucchinis rösteten habe ich also schnell eine Tomatentarte vorbereitet, die sich als extrem schmackhaft entpuppt hat, wegen des vielen Rosmarins in dem Teig, neben dem Senf.


Tarte à la tomate (für 8 St.)

Für de Teig:
250g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
ca. 6-7 EL Öl (ich habe Oliven und neutrales gemischt)
ca. 6-7 EL Wasser
2 EL gehackter Rosmarin
Salz

Für den Belag:
1 großer EL Dijon Senf
3 mittlere, reife Tomaten
Salz, Pfeffer

Den Teig aus allen Zutaten vorbereiten. Die Form mit dem Teig auslegen. Mit einem Gabel stechen. Den Senf darauf verteilen,

 
 dann relativ dicke Tomatenscheiben, Salz, Pfeffer.


Ca. 45 Minuten bei 180°C backen. Warm oder kalt essen.



Geröstete Zucchini nach Nigel Slater

Jeder, der derzeit ein Garten hat, sei es in Deutschland oder in Südfrankreich, hat mehr Zucchini, als er verarbeiten kann. So hat sich meine Mutter nicht gerade gefreut, als ich drei Zucchini aus meinem Koffer ausgepackt habe, kurz nachdem ich im Dorf angekommen bin. Ich hatte in knapp über eine Woche zenhn gepflückt.
Seitdem heißt es für mich, Zucchini kochen, möglichst schneller als neue wachsen. Drei Rezepte habe ich schon gemacht, in genau so viele Tage, und das erste hatte ich wenige Tage vor meinem Abflug in dem Guardian entdeckt. Es ist einfach und sehr schmackhaft, und schon schon waren vier Zucchini weg...


Geröstete Zucchini nach Nigel Slater (aus dem Guardian)

4 mittlere Zucchini
4 EL gehackte grüne Oliven
6 EL geraspelter Parmesan
2 EL gehackter Rosmarin
4 EL Bröseln
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Oliven, Parmesan, Rosmarin, Bröseln, Salz und Pfeffer mischen.


Backofen bei 180°C vorheizen.

Die Zucchini waschen und halbieren. Die geschnittene Seiten einschnitzen, und mit der Oliven-Parmesan-Mischung belegen. Leicht drücken, auf einem Blech verteilen.


Mit etwas Öl beträufeln. 45 Minuten bis eine Stunde backen. Sofort servieren

Gefüllte Zucchini-Blüten

Diese Post hätte schon länger veröffentlicht werden sollen. Gekocht wurden auch hier in der Mini-Küche im Studio in Naxos. Der Hauptzutaten: Kleine Zucchinis mi Blüten, die uns ein großzügiger Nachbar gegeben hat. Ansonsten habe ich improvisiert, mit was vorhanden war. Das mache ich sehr gerne.

                        
 
Gefüllte Zucchiniblüten (improvisiert)

5 Zucchiniblüten
Eine mittlere Kartoffel
Je ein großer Löffel Ziegenjoghurt, lokaler Ricotta und ein Stück Schafskäse aus einem Dorf
Petersilie
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die Blüten sehr sorgfältig waschen: Dabei nach versteckten Insekten suchen... 

 

Den Kartoffel kochen. In dem Fall im Mini-Kaffeekochen auf der Mini Kaffeekochplatte. Das geht.
Dann die Füllung aus den Käsen, dem Kartoffel, die Petersilie, Salz und Pfeffer vorbereiten.


Die Blüten vorsichtig füllen und wieder zusammenschließen. In eine Pfanne mit ein ein bißchen Wasser und ein bißchen Olivenöl geben.

 

Deckel drauf, Und wenn kein Deckel vorhanden ist, tut es auch ein zweite Pfanne:


Zwischendurch umdrehen und nach 20-30 Minuten (wenn keine Notizen gemacht wurden, ist eine solche Angabe schwierig...)  servieren.

Horta


Zum zweiten Jahr in Folge verbringe ich Teils meiner Ferien am Strand, irgendwo in den Kykladen.

Das Essen hier macht mir auch sehr viel Freude, denn haufenweise  einfaches grünes Zeug auf meinem Teller kann mich sehr glücklich machen. Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass ich Horta, eine Wildpflanzenmischung, esse, und gestern habe ich es zum ersten Mal gekocht. Gefunden hatten wir die Pflanze im Supermarkt, und wenn jemand sie erkennen sollte, würde ich gerne wissen, was das genau ist. Ich vermute, dass es sich um ein Unkraut handeln könnte, der in meinem Garten in Düsseldorf wächst, aber ich kann es jetzt schlecht vergleichen.

Horta

Grüne Wildpflanzen, aber als Ersatz passen auch Radieschenblätter, Spinat oder MangoldZitronensaft Olivenöl SalzPfeffer

Die Wildpflanzen sehr gründlich waschen, im Essigwasser, und von die nicht mehr frischen Blättern und dicksten "Strunk" entfernen. Im Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. Mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken und lauwarm oder kalt servieren.



Spargel mit Erdnusssauce

Spargel esse ich bevorzugt mit Vinaigrette, oder seit wenigen Jahren gegrillt mit Käse und Ei, nur nicht so gerne mit zerlassenem Butter oder Sauce Hollandaise. Beim Blättern des Geschmacksthesaurus habe ich neben viele Kombinationen auch eine Variante mit Erdnussdressing gefunden, die ich testen musste. Fazit: Es war gut, wird aber o.g. Lieblingsvarianten nicht ersetzen.



Erdnussdressing für Spargeln:
3 EL Sonnenblumenöl
3 EL Zitronensaft
2 EL helle Sojasauce
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer
Erdnussbutter (im Original: 100g ungesalzene Erdnüsse)
bei mir noch: Petersilie

Alle Zutaten vermischen und auf den warmen Spargeln verteilen.

Was man noch wissen kann:
Andere vorgeschlagene Kombinationen aus dem Buch sind z.B. Spargel und Anis, Spargel und Mandel sowie Spargel und Minze (und es gibt mehr).

Brathähnchen mit Clementinen und Pastis

Die vielen, die das neue Buch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi besitzen, ahnen vielleicht schon, dass es sich bei dem Rezept um das Brathähnchen mit Clementinen & Arak handelt. Die Südfranzösin hat aber stets Pastis bei sich zu Hause (und trinkt es sehr selten, weil das Wetter seit ewig nicht passend ist). Gemacht habe ich es mit einer Biopoularde, wobei ich den Brustknochenteil dafür nicht benutzt habe. Als Beilage gab es Reis aus dem Reiskocher. Es ist ein sehr einfaches Rezept. Wenn man das Hähnchen schon beim Metzger schneiden läßt dürfte das Schwierigste die Clementinen und den Fenchel zu schneiden.

Ich poste es noch gerade rechtzeitig für das Garten-Koch-Event des Gaertner-Blogs: Garten-Koch-Event Februar: 

Garten-Koch-Event Februar: Clementine 
[28.02.2013]

Brathähnchen mit Clementinen & Pastis (aus Jerusalem: Das Kochbuch)

Für 4 Pers.
10cl Pastis (oder Arak, Ouzo)
4 EL Olivenöl
3 EL frisch gepresster Orangensaft
3 EL Zitronensaft
2 EL körniger Senf
3 EL brauner Zucker
2 mittelgroße Fenchelknollen (500g)
1 Poularde (im Buch Freilandhähnchen, ca. 1,3kg ), in Stücke (im Buch 8 Stücke) zerteilt
4 Bio Clementinen (400g)
1 EL Thymianblätter
2 1/2 TL Fenchelsamen, leicht zerstoßen
gehackte glatte Petersilie zum Bestreuen
Salz und Schwarzer Pfeffer

Pastis, Olivenöl, Orangen und Zitronensaft, Senf, Zucker, 2 1/2 Teelöffel Salz und 1 1/2 Teelöffel Pfeffer in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren.
Die Fenchelknollen der Länge nach halbieren, die Hälften jeweils in 4 Spalten schneiden und mit den Hähnchenteilen , den Clementinen, dem Thymian und den Fenchelsamen in die MArinade geben. Die Zutaten vorsichtig vermischen und das Ganze einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. (Wenn es schnell gehen muss, kann man auf das Marinieren verzichten.)
Den Backofen auf 220"C vorheizen. Di eHähnchen mit der Hautseite nach oben mitsamt der Marinade in einer ofenfesten Form verteilen und 35-45 Minuten im Backofen braten, bis sie schön braun und durchgegart sind. Die Form aus dem Ofen nehmen. Die Hähnchen stücke mit Fenchel und Clementinenscheiben auf einer Servierplatte anrichten, abdecken und warm stellen. Die Garflüssigkeit aus der Form in einen kleinen Topf gießen, aufkochen und bei geringer Hitze um ein Drittel reduzieren, Zum Schluss sollten noch etwa 80ml Sauce im Topf sein. Das Hähnchen mit der heißen Sauce überziehen, mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

Sorry für das Bild! Deutlich Bessere gibt es in dem Buch. ;-)

 


Tarte aux pommes, oder etwas anderer Mürbeteig

Ein frohes Chinesisches Neues Jahr wünsche ich allen noch treu gebliebenen Lesern. ;-) Ich bin nicht ganz verschwunden, und inschallah, wie die Atheistin mit Gott im Blogname sagt, werde ich noch ab und an posten.

Diese Tarte habe ich im Januar gemacht, weil ich unter anderem einen Mürbeteig aus dem Buch "Nature, sain, simple et bon" von Alain Ducasse testen wollte. In diesem Buch sind einfache Rezepte von von dem Michelin Sterne Rekordhalter von einer Ernährungswissenschafterin überarbeitet und kommentiert. Da habe ich ein Mürbeteig gefunde, das mit ganz wenig Butter gemacht wird. Ob es schmeckt? Ja, nicht buttrig, aber besser als vieles, was man fertig kaufen kann. Und es hält sich sehr gut: Ich muss es zwar noch probieren, aber ich gehe davpn aus, dass es für eine Quiche ideal wäre, denn es ist durch die Verwendung von Eier ziemlich wasserdicht.
 

Pâte brisée (aus "Nature, sain, simple et bon" von Alain Ducasse und Paule Neyrat)

Für 600g Teig (2 Tartes bei mir)
35g Butter
400g Weizenmehl Typ 405
100g Kartoffelmehl
5g Salz
5g Zucker
2 Eier
10cl Wasser (oder Weisswein für herzhafte Tartes)

Die Butter mit einem Gabel zerdrücken.
Beide Mehlesorte durch einen Sieb passieren und mit dem Salz und Zucker mischen. Die Butter in die Mitte geben, und mit den Fingern mischen. Die Eier und nach und nach das Wasser dazugeben und einarbeiten. Ich mache das zuerst mit einem Gabel, und dann weiter mit den Fingern. Sobald der Teig die richtige Konsistenz hat, zu einem Kugel formen. 


Kühl stellen. (Ich habe die Hälfte eingefroren.)


Tarte aux pommes

Die gebutterte Form mit dem Teig auslegen. Drei grosse Jonagold Äpfel dünn schneiden und verteilen. Drei EL Zucker und einige Flöckchen Butter verteilen, und für 45 Minuten bei 180°C backen. Zehn Minuten vor dem Ende habe ich ein bisschen Calvados (50ml?) auf die Tarte gegeben, um den Geschmack zu intensivieren.


Ergebnis: Nichts, was man Sünde nennen kann, dennoch eine sehr apfelige Apfeltarte, die sich übrigens auch dank dem Teig sehr gut transportieren lässt.