Colcannon

Nachdem ich im Juni Schwarzkohl entdeckt hatte, und allgemein einiges über den in den USA hochgepriesenen Kale gelernt hatte, hatte ich sehr gehofft, während des Urlaubs, den ich in September in Irland verbracht habe, Colcannon zu essen, denn eine Version wird mit Kale vorbereitet. Leider bin ich in zwei Wochen nicht einmal Colcannon begegnet. Also blieb nur übrig, den zu Hause zu machen. Mittlerweile gibt es in dem Biosupermarkt meiner Wahl neben Schwarzkohl auch Grünkohl (curly kale) in ganzen Blätter: Ich kannte ihn bisher nur kleingeschnitten in Riesenplastiktüten, und das ist, wenn ich richtig verstanden habe, auch was in Colcannon benutzt wird. Mit zwei Kale-Sorten, anscheinend stets verfügbar, sind wir jetzt in Düsseldorf praktisch so gut versorgt wie eine hippe amerikanische Nachbarschaft.
stilecht wird die Butter vorher geschmolzen...

Colcannon (nach diesem Rezept

Für ca. 4 Personen
350g Grünkohl
500g mehlige Kartoffeln
2 Frühlingzwiebeln mit Grün
150ml Milch
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
100g Butter

Die festen Stiele vom Grünkohl entfernen, und die Blätter in Salzwasser blanchieren. Gut abtropfen und fein hacken.
roh
In der Zwischenzeit, die Kartoffeln kochen. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, und 7 Minuten in der Milch köcheln lassen.
Die Kartoffeln abtropfen, würzen und stampfen. Dann die Frühlingszwiebel und die Milch darunter rühren. Bei Bedarf mehr Milch dazu geben. Anschliessend den Grünkohl dazu geben und rühren. Mit Mustkatnuss abschmecken.
blanchiert
Die Mischung vorsichtig wieder erhitzen, anrichten, "einen kleinen Vulkan"* machen, und mit geschmolzene Butter füllen. Sofort essen.

Was man noch wissen kann:
Im Original waren 450 g Grünkohl und 450 g Kartoffeln vorgegeben. Ein anderes Rezept sieht 250 g Grünkohl auf 1 kg Kartoffeln. Eins zu eins scheint mir zu viel! Es ist ansonsten Geschmacksache, und man sollte versuchen, zarte Blätter zu nehmen.
Mehr über "Kale" und vor allem den Versuch, den in Paris einzuführen findet man in der Herbstausgabe der Online-Zeitschrift sisterMAG.
* Die Franzosen meiner Generation machen Vulkane in ihrem Kartoffelpüree. Der Grund ist hier zu finden:

Kommentare:

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Anonym hat gesagt…

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