Crème de lentilles du Puy à l'orange et à la vanille

Erst nachdem ich letzte Woche schon ein Galette zu Dreikönigstage gemacht hatte, habe ich ein interessant klingendes Rezept auf dem Blog von Clea entdeckt: ein Galette gefüllt mit einer mit Orangen und Vanille gewürzten grüne Linsen-Crème. Es klingt wild, aber Clea ist eine zuverlässige Bloggerin, und mittlerweile erfolgreiche (glaube ich, wenigstens) Kochbuchautorin (derzeit insbesondere von einem vegetarischen Kochbuch Veggie : Je sais cuisiner végétarien). Also musste ich die Crème schnellstens nachkochen, und ich werde sie schnellstens wieder nachkochen, und ich kann nur empfehlen, es schnellstens nachzukochen. Wirklich sehr gut hat es mir geschmeckt. Meiner Meinung nach sollte man sie, besser als in Form eines Galettes oder in einer Tarte, einfach mit gutem Vanilleeis und Caramelsauce (Zucker in einem Topf werfen. Erhitzen. Wenn es braun ist, Schlagsahne darüber geben und rühren. Fertig) servieren.


Grüne Linsencrème mit Orange und Vanille (nach Cleas Rezept )

Für 8 Pers.
125 g grüne du Puy Linsen
120 g heller Rohrzucker
Inhalt einer Vanillestange oder 1 TL Vanillepulver
1 unbehandelte Orange
2 Eier
3 EL Mandelcrème (vegetarische Sahneersatz aus Mandeln; ich habe durch einen großen EL Mandelmus ersetzt)
2 EL Speisestärke

Die Linsengut spülen und abtropfen lassen. Bedeckt 25 Minuten kochen, in drei Mal so viel Wasser wie ihr Volumen. Abtropfen. Mit dem Stabmixer mit dem Zucker, die Vanille, den Zest und den Saft der Orange, zwei Eier und die Mandelcrème mixen.


Die Speisestärke in einen Topf geben. Sehr langsam mit der Linsenmischung untermischen. Einige Minuten auf mittlerer Flamme kochen, bis die Crème dickflüssig ist und den Löffel nappiert.


Gekühlt mit zum Beispiel Vanilleeis und Caramelsauce servieren, oder auf blindgebackenen Tarteboden.

Was man noch wissen kann:
Lentilles ist das Produkt des Jahres 2012, hat Anfang des Jahres eine französische Bloggerin behauptet, und "We'll Always Have Lentils", schreibt heute David Tanis in seinem Blog auf der New York Times. (And by the way, we'll also always have the AAAAA Andouillette. Take that, Standard & Poor's!)

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