Gâteau de foies de volaille

Ein Geflügelleberkuchen also. Es ist eigentlich mehr Soufflé als Kuchen, und eine Spezialität aus der Region von Lyon bis hin in die Bresse, wo bekanntlich bestes Geflügel produziert wird. Es wird stets mit einer Tomatensauce serviert, manchmal auch zusätzlich mit Quenelles.
Ich hatte ganze gute Erinnerungen an der Version meiner Großmutter, und habe schon von längerer Zeit meine Mutter gebeten, mir das* Rezept zu übergeben. Nachgekocht habe ich sie erst jetzt, denn die Schwierigkeit bestand daraus, genug Gäste zu finden, die Leber mögen, oder überhaupt bereit sind, davon zu essen. In dieser Form haben das alle gegessen, manche mit Begeisterung, andere lediglich mit dem neuen Erkenntnis, dass Leber gegessen werden kann. Ist schon was.


Gâteau de foies de volailles

Für 4 Personen

300g Hühnerleber
6 Scheiben Toastbrot (urspr. zwei Brioches)
¼ Liter Milch
3 Schalotten
4 Eier
Gehackte Petersilie (½ Bund oder mehr)
Muskatnuss
Salz, Pfeffer

¼ Liter Tomaten Passata
20 grüne, entkernte Oliven

Brot oder Brioches (gerne ein bisschen älter und trocken) in der Milch einweichen.
Leber, Schalotten und Petersilie fein hacken.
Milch aus dem Brot herauspressen un Brot zu der Lebermischung geben. Wieder mixen.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Eigelb dazu geben.
Eiweiß zu Schnee schlagen. Schneemasse vorsichtig unter Lebermasse rühren. In eine gebutterte Souffléform geben.


Ca. 35 Minuten bei 180°C im Wasserbad backen. (Im Rezept stand 150°C, aber es ist eindeutig zu wenig: es wollte einfach nicht aufgehen, und ich habe die Temperatur auf 200°C erhöht und die Backzeit um 20 Minuten verlängert: Es ist richtig aufgegangen und war schön fluffig. 180°C ist also eine Schätzung.)
In der Zwischenzeit den Tomatencoulis mit den Oliven erhitzen. Kuchen und Tomatensauce heiß servieren.

Es wurde schneller gegessen als fotografiert...

Was man noch wissen kann:
*Das Rezept habe ich also mit der Annahme nachgekocht, dass es das Rezept meiner Großmutter war. Ich habe erst jetzt erfahren, dass es nicht der Fall ist – Schuld ist vermutlich Cuisine TV der französische Kochsender, der meine Mutter gerne guckt, wo sie dieses Rezept entdeckt hat, das sie zurevht für gut befunden hat - also wird demnächst eine zweite Version, die echte Version meiner Großmutter, die ich erstmal testen muss weil natürlich keine Mengen darin vorkommen, nachgekocht und gebloggt. Diese war jedoch sehr gut und schon nah an was ich kannte.

1 Kommentar:

vincent hat gesagt…

Guten Tag

Ihr Blog hat unsere Aufmerksamkeit erregt, aufgrund der Qualität seiner Rezepte.

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