Quinoa mit dreierlei Wurzelgemüsen und Zitrusfrüchten

Aus dem Buch von Éric Kayser, aus dem ich den leckeren Clafoutis aux Pruneaux gemacht habe, habe ich auch gleich diesen Herbstsalat gemacht. (Das Buch beschäftigt sich ausschließlich mit Getreide, Kerne, trockene Früchte und Nüsse.) Quinoa liebe ich sehr, und ich benutze es mehr oder weniger wie Couscous, dennoch hatte ich an eine solche Mischung nicht gedacht: Ich mache sehr häufig Karotten oder rote Beten-Salat mit Orangen- und Zitronensaft-Dressing, aber nie in Kombination mit einer (Pseudo-) Getreide.


Quinoa mit dreierlei Wurzelgemüsen und Zitrusfrüchten (leicht abgeändert, nach einem Rezept von Éric Kayser wieder in Kaysers kultige Küche: Extravagant und cool - 60 neue Kreationen)

Für 4 Pers.

200g Quinoa
1 Orange (urspr. 2 Orangen - 1 für den Saft - und 1 Grapefruit)
150g violette Karotten
150g schwarzer Rettich
150g rohe Rote Bete (urspr. gekocht)
½ Zitrone
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 EL Olivenöl (urspr. kein Öl)
ein bisschen Pulver von kandierten Orangen (NIAC 11 von Michel Bras ; um den Orangengeschmack zu verstärken)

Quinoa waschen und in 450ml kochendes Wasser geben.
15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sich ein kleiner weißer Kein aus den Körnern löst. Von der Kochstelle nehmen, zugedeckt fünf Minuten quellen lassen und abgießen.

Orange schälen und in Schnitze teilen.

Die Karotten, den Rettich und die Rote Bete schälen und durch die Mandoline sehr feine Streifen machen.. Vorsichtig mit dem Quinoa und den Saft einer halben Zitrone vermengen, und würzen.

Tipp (aus dem Buch, selbst nicht getestet): Wenn man Salz und Pfeffer durch 5 EL braunen Zucker ersetzt, wird aus diesem Gericht ein Dessert.

Was man noch wissen kann:
Mit dem Rest des Gemüse, sowie zwei teilweise vorgekochte Kartoffeln, ein Navet, Zwiebel, Olivenöl, Kräuter und Salz habe ich geröstete Gemüse im Ofen gemacht: Alles würfeln, und bei 200°C bis zu einer Stunde rösten; zwischendurch durchmischen, und versprochen, die rote Bete hat nicht das ganze in dunkel Rosa gefärbt. Ich war mir vorher nicht so sicher, dass es noch gut aussehen würde...
Das Orangenpulver habe ich seit anderthalb Jahre und benutze es vor allem auf Wintersalate wie rote Bete oder Rotkohl. Zu Fisch und Meeresfrüchte soll es auch sehr gut passen.

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