Zwiebeln und Chicorée mit Sahne und Parmesan

Gestern habe ich das „Onions with Parmesan and Cream“ Rezept von Nigel Slater entdeckt, heute den geschmorten Chicorée bei Bolli's Kitchen , und habe aus beide nach einige Änderungen direkt ein einziges Rezept gemacht. Sehr einfach, sehr saisonal und sehr lecker, und weil ich selbst so gut wie nie an Zwiebeln als Hauptzutat denke, wird es direkt gepostet.


Zwiebeln und Chicorée mit Sahne und Parmesan

Für 3-4 Pers.
2 Chicorée
3 mittelgroßen Gemüsezwiebeln
Saft einer Zitrone
250ml Sahne (in meinem Fall war es Hafer-Sahne-Ersatz*)
Parmesan
Salz
Pfeffer

Die Zwiebeln enthäuten und 25 Minuten im Wasser kochen.
In der Zeit die Chicorée putzen, halbieren, und mit der flache Seite nach unten in eine Gratinform geben. Mit der Hälfte der Zitronensaft träufeln.
Backofen auf 200°C vorheizen .
Die Zwiebeln vom Wurzel bis Spitze halbieren, in die Form geben. Den Rest vom Zitronensaft darauf geben. Salz, Sahne, Pfeffer und anschließend Parmesan darauf verteilen.

30 Minuten backen, bis einige Stellen bräunlich werden. Sofort servieren.



Was man noch wissen kann:
Mit diesem Sahne-Ersatz wird das Gericht nicht so leicht braun – es gibt viel weniger fett - als auf dem Foto bei Nigel Slater, und die Sauce ist „klarer“ als bei echter Sahne, aber ich finde die Kombination sehr gut.


Sahne-Ersatz aus Sojabohnen schmeckt mir nicht: es schmeckt mir zu sehr nach Bohnen. Und ich bin eigentlich kein Fan von Ersatz, es sei den, es schmeckt mir.

RIP Maguro Sushi – Long Live the Bluefin!

Meine Meldung könnte wohl voreilig und überoptimistisch sein, aber es kursiert derzeit im Netz das Gerücht, dass Frankreich, die neben Spanien in Europa den Blauflossen Thunfisch fängt, heute Nachmittag im Umweltministerium ankündigen wird, dass sie sich für ein Handelsverbot, also Fangverbot durch französischen Fischereien (ca. 1.000 Personen Schiffe wären direkt betroffen, wenn ich richtig verstehe) entschieden hat.
Das wäre eine der besten politischen Entscheidungen, die ich seit längerem gehört habe.
Nachtrag: Na klar, so mutig wurde der kleine Nicolas wieder nicht, auch wenn es ein Schritt in die richtige Richtung ist. Erst in 18 Monate, nach zwei Fischfangsaisons, sollte der Verbot in Kraft treten. Wenn bis dahin die Lobbies der Fischer nicht etwas anderes erwirkt haben... Die AFP-Mitteilung (deutsch) ist da.

(Ja, ich habe auf diesem Blog ein Rezept mit rotem Thunfisch, das ich nur darauf lasse, damit man es in vielen Jahren, wenn der Fisch gerettet ist, wieder nachkochen kann.)