Velouté de fenouil à la purée d'amande

Seit Oktober gibt es bei mir wieder fast jeden Abend Suppe. Ich bereite ein- bis zweimal pro Woche eine ganze Cocotte-Minute davon vor, und sie wird jeden Abend als Vorspeise gegessen, bis der Topf leer ist, also einige Tage lang. Es sind so einfache Suppen (Möhren-Zwiebel-Vanille, Hokkaidokürbis-Zwiebel-Ingwer, Sellerie mit einem Flocken Butter und eine Prise Pimenton de la Vera, Sellerie-Möhre), dass ich, obwohl sie mir sehr gut schmecken, kein Grund sehe, sie zu bloggen: Gemüse mit Wasser kochen, pürieren und abschmecken kann vermutlich jeder.
Ein bisschen anders sehe ich das beim heutigen Rezept. Zu einem wäre ich nicht allein darauf gekommen, obwohl es auch aus sehr wenige Zutaten besteht, und außerdem schmeckt es wirklich hervorragend. Ich habe diese cremige Fenchelsuppe mit Mandelpüree im Blog von Clea entdeckt, die sehr viel mit Alternativ- oder Biozutaten kocht (Sie hat auch schon mehrere Kochbücher dazu geschrieben). Das Rezept ist eine Kreation ihrer Mutter, die auch Gemüsesuppenfan zu sein scheint.



Cremige Fenchelsuppe mit Mandelpüree (nach Clea Cuisine)

Für 4 Pers.:
3 große Knollen Fenchel
1 gehäufter EL Gemüsebrühe
1 gehäufter EL Mandelpüree

Wichtiges vorab: Clea empfiehlt diese Suppe zu machen, nur wenn man einen Blender besitzt. Ich bin anderer Meinung, und das nach einem Versuch: Ich habe den Fenchel in dünnen Scheiben quer zu Faserrichtung geschnitten, und mein Stabmixer hat aus den gekochten Scheiben etwas Cremiges produziert, wirklich nicht fas(e?)rig.
Also je nach Küchenutensilien den Fenchel feiner oder grober schneiden. In einem großen Topf geben, und knapp mit Wasser bedecken. Den Esslöffel Brühe dazugeben und 20 bis 30 Minuten kochen. Da ich mein Schnellkochtopf benutze, habe ich nach Erreichen des Drucks 10 Minuten kochen lassen.
Den Fenchel von der Flüssigkeit nehmen, und mit dem Mandelpüree im Blender oder mit Stabmixer pürieren. Kochflüssigkeit hinzufügen bis zur gewollte Konsistenz. Eventuell mit Salz abschmecken und sehr warm servieren.


Was man noch wissen kann:Ich hatte keine Gemüsebrühe, habe also nur Salz benutzt, und wie gesagt, es war sehr lecker.
Mein Mandelpüree ist dunkel, Clea hat weißer Püree benutzt.

Kommentare:

Sivie hat gesagt…

Hört sich interessant an. Meinst du mit Mandelpüree gemahlene Mandeln, oder muß man das vorher herstellen?

Véronique hat gesagt…

Ich meine Mandelmus (und da Mousse in französisch Schaum bedeutet, bin ich nicht auf den richtigen Begriff gekommen...). Meine ist von Rap*nzel.

manuela hat gesagt…

wirklich ein interessantes Rezept, aber von Mandelpüree hab ich auch noch nie was gehört.

Anonym hat gesagt…

Bei Rapunzel heißt das "Mandelmus". Gibt es in jedem Bioladen bzw. Reformhaus.
Gruß vom Buchfink

Anna hat gesagt…

Fenchelsuppe habe ich noch nie gegessen - gute Idee! Ich bin auch großer Biomarktfan und probiere mich gerade durch die Nussmuse; gerade habe ich das 'Mischmus' aus Mandeln, Erdnuss, Cashew und Haselnuss zuhause, damit werde ich es dann mal probieren :-)