Risotto vorbereiten finde ich sehr entspannend, aber manchmal ein bisschen zeitraubend, zumindest unter der Woche wenn es flott gehen muss. Ein Pastasotto dagegen lässt sich je nach Pastasorte schneller machen, und hat trotzdem genau die selbe entspannende Qualität. Viel braucht man dafür nicht unbedingt zu haben: hier sogar nur frische Kräuter (aber guter getrocknete Thymian hätte ich auch genommen), Butter (Öl wäre aber auch gegangen), und ein Stückchen Käse (das im jetzigen Fall eigentlich optional ist).
Pastasotto mit Salbei
Für 2 Pers. (Hauptspeise):
250g Penne oder andere "kurze" Pasta
ca. 20 Blätter frische Salbei
30g Butter
ein bisschen Hühnerbouillon*, Wasser
30g Käse (hier Morbier)
Salz, Pfeffer
Butter erhitzen und die Salbei dazu geben, damit sie schon ein bisschen von ihrem Geschmack entfaltet. Pasta dazu geben, und Bouillon. Unter hoher Hitze ständig rühren, und mit Bouillon oder Wasser nach und nach nachgiessen, bis alle Nudeln von einer cremiger, perlmutt Sauce umhüllt sind. Käse darin schmelzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sofort servieren.
Was man noch wissen kann:
Mir hat es besser als die klassischen Pasta mit Butter und Salbei geschmeckt, denn die Nudeln schmecken einfach intensiver nach Salbei.
* Weil die Salbei sehr intensiv ist, braucht man in diesem Fall nicht unbedingt Bouillon. Ich habe aber vor kurzem aus den Resten eines gebratenen Huhns Bouillon gemacht, und Teil davon in Eiswürfeltüten eingefroren: vier Würfel sind in diesen Nudeln gegangen.
5 commentaires:
Das muss ich endlich auch mal kochen! Hat mir schon bei lamiacucina gefallen und bei dir nun auch wieder!
ich brauche ja nichts mehr dazu zu sagen, ich liebe Pastasotto und finde es manchmal einfach besser als Pasta mit Sauce...
Kann mich den Vorrednern nur anschließen. Ich mag das "schlonzige" auch sehr gern.
J'adore cette technique de cuisson pour les pâtes!
Überall sieht man neuerdings Pastasottos. Ich muss es jetzt wohl wirklich mal selber ausprobieren, so lecker, wie das immer aussieht.
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