Soufflé glacé au concombre (nach Cuisine Bio Nr. 20)
Für 4 Pers.
1 kg Gurke
4 Eidotter
250g Crème fraîche
Minze (hatte ich nicht, ich habe Koriander benutzt)
Salz
Gurken schälen, entkernen, und mit dem Stabmixer komplett zerkleinern. Das Gurkenfleisch durch ein Sieb abtropfen lassen, wenn notwendig leicht pressen.
Erste Überraschung: Gurkenwasser ist grüner als Gurkenfleisch.
Zweite Überraschung: Gurkenfleisch hat etwas Delikates. Man will schon jetzt, dass es später entsprechend schmeckt.
Eidotter schlagen, Gurkenfleisch und geschlagene Crème Fraîche hinzufügen. Salzen und abschmecken.
4 Ramequins mit Backpapier erhöhen und mit der Mischung bis über den Rand füllen. 3 Stunden in die Tiefkühltruhe einfrieren.
Vor dem Servieren mit Minzblätter und Gurkenscheiben dekorieren.
Was man noch wissen kann:
Auf dem Papierrand habe ich verzichtet, dennoch erinnert die Konsistenz der Mousse tatsächlich an die eines Soufflé.
Ich habe eine gute deutsche Gurke benutzt, mit einem kleinen Stück japanischer Gurke. Für mich unterscheiden sie sich optisch – die japanische Gurke ist schlanker, hat eine dornenartige Oberfläche und ist dunkelgrün -, preislich – die japanische Gurke kostet über €9/Kilogramm -, und geschmacklich aber nur, wenn die Haut mitgegessen wird.

Gerne würde ich Goya essen, die bittere Gurke aus Okinawa, die eines der Geheimnisse für die Langlebigkeit der Einwohner sein soll. Hat jemand je welche in Deutschland gesehen? Wo?
Und besonders für die französischsprachigen unter Euch erstaunliches über das treiben einer in Frankreich sehr bekannten, maskierten Gurke. "Goscinny versagte der Folge, in der die Gurke über 10 Seiten lang Steinen in einem japanischen Garten beim Wachsen zusieht, die Veröffentlichung." Ja, richtig gelesen. Gurke. Erstaunlich.













