Orangenfenchel

Auf einmal häufen sich Zeichen, die mich dazu bringen, dieses einfaches Rezept aus der Süddeutschen Zeitung, bereits in Mai getestet, zu posten.
Welche Zeichen? Ein sehr ähnliches Rezept in der französischen Elle à table, ein atemberaubendes Duell bei Lamiacucina (unbedingt lesen!), bei dem am Ende schon wieder die Italiener gewinnen, und Sarah Wiener im Fernsehen, die das Rezept der SZ mitgeteilt hatte.

Orangenfenchel (nach Sarah Wiener / SZ)

Pro Person 1 reife Bio-Orange, geschält und theoretisch von der weißen Haut befreit, in ca. 1 cm dicke Scheiben
Fenchelknolle, fein gehobelt
Fenchelsamen
Tapenade (oder Crema di Olive)
Salz
Olivenöl


Die Orangenscheiben mit Salz, Fenchelsamen würzen und Olivenöl beträufeln.
Mit den Fenchelscheiben auftürmen. Auf der letzten Orangenscheibe einen EL Olivenpaste geben, und ein bisschen Fenchelgrün. Kühl servieren, am besten, wenn man zu lang vor dem glühenden Kamin geblieben ist.

Was man noch wissen könnte:
Für die gestylte Version, einfach bei der Sueddeutsche prüfen. Allerdings finde ich, dass man, wenn man wirklich das weisse Haut entfernt, durchaus Saft verliert, und ich finde es Schade.
Das Rezept in Elle à Table ist vom Chefkoch vom Restaurant Racines in Paris, von dem ich sehr gutes gehört habe. Es ist ein Millefeuille de pamplemousse rose à la tapenade noire, also ein Türmchen aus rosa Grapefruit und schwarze Tapenade. Das habe ich noch nicht getestet, aber ich weiß schon, dass es mir schmecken wird, und außerdem können die Tapenade-Liebhaber die Zutaten vergleichen:

Für 6 Pers.
6 Rosa Grapefruit, geschält, inklusive dünnes wei
ßes Haut, in vier Scheiben geschnitten
250g schwarze, entkernte Oliven
Fenchelsamen
2 TL Kapern
1/2 Knoblauchzeh
6 Sardellenfilets
Olivenöl

Aus alle Zutaten ausser Grapefruit und Fenchelsamen Tapenade machen. Tapenade zwischen den Grapefruitscheiben schichten, Fenchelsamen darüber verteilen, und kühl servieren.

1 Kommentar:

mipi hat gesagt…

Ein sehr schönes Gericht! Sieht fast aus wie ein gesunder Burger ;-)