Soupe tomates-fraises, sirop de vanille-citron vert

Wieder aus der gestern erwähnten Zeitschrift, und zum Feier des anstehenden Sommers – oder Frühlings? – ein einfaches, leichtes, rotes Dessert, eine Tomaten-Erdbeersuppe, das ich gerne auch als Beitrag zum Blogevent „Red, white or Swiss“ einreichen möchte. Obwohl ich regelmäßig von Franzosen für eine Schweizerin gehalten werde, denn ich tendiere meine Sätze leicht „deutsch“ zu betonen, wenn ich plötzlich von deutsch ins französische wechsle, und jahrelang in Deutschland für eine Firma gearbeitet habe, die mit einem typischen schweizerischen Produkt handelt, fällt mir beim Essen und Schweiz nicht so viel ein, und absolut nichts für den Sommer (nicht, dass wir gestern oder heute etwas vom Sommer gesehen haben.). Ich erwähne hier auch lieber nicht den französischen „Petit Suisse“… aber wünsche allen Feiernden, und vor allem der ausgewanderten Zorra, am 1. August einen schönen, rot-weißen Tag.

Soupe Tomates-Fraises, Sirop de vanille-citron vert (nach Elle à table, Frankreich, Nr. 59)

Für 6 Pers.

1kg kleine Tomaten
500g Erdbeer
2 Vanilleschoten
Saft eines Limes
50g Zucker
20cl Wasser

Tomaten und Erdbeer waschen.
Zwei Tomaten fein würfeln, und mit 2EL Wasser und dem Zucker zwei Minuten auf hoher Flamme kochen. Die geöffnete und in Stückchen geschnittene Vanille sowie das Zitronensaft und das restliche Wasser hinzufügen, und fünf weitere Minuten kochen lassen.
Die restlichen Tomaten vierteln oder in Scheiben schneiden, und zu der eventuell halbierten Erdbeere hingeben.
Der heiße Sirup auf das Obst gießen. Kühlen lassen, und kalt servieren.
Man kann diese Suppe mit einer Crème auf Mascarpone-Basis servieren: Zu 250g Mascarpone werden 50g Puderzucker und 4 EL Oliven mischen, bis die Masse glatt ist.


Was mir eingefallen ist:
Bekanntlich ist es nicht empfohlen, rohes Obst sowohl als Vor- als auch als Nachspeise innerhalb eines Essens zu servieren. Daher ist diese Suppe eine clevere Lösung.
Vielleicht ist es nur Einbildung, aber Erdbeeren mit Namen schmecken mir meistens besser als Erdbeeren ohne Namen. Warum also sind die Namenslosen hier viel verbreiteter als die Getauften?

Bei Tomaten ist einen guten Namen keine Garantie: Ochsenherztomaten, die keine Sonne
gesehen haben, sind nicht besser als Rispentomaten, wenn nicht schlechter. Aber eine gute Ochsenherztomate macht auch pur glücklich.
Olivenöl passt auch sehr gut zu Erdbeere, aber das weißt man mittlerweile, oder?

Kommentare:

Bolli hat gesagt…

Chouette!!!!!!!!

zorra hat gesagt…

Leider ist die Erdbeersaison hier schon vorbei, sonst würde ich jetzt sofort in die Küche stürmen und dein Rezept ausprobieren.

Véronique hat gesagt…

Zorra, die Erdbeersaison ist hier auch vorbei, aber sie kommt nächstes Jahr wieder. Man kann aber natürlich jetzt noch welche kaufen...