Diese Art von eingelegtem Ingwer wird traditionell mit Sushi gegessen. Aber eigentlich passt es zu anderen Gerichte, die man mit Pickles isst, wie Fleischfondue, als Beilage zu asiatischem Essen, oder auch in westlichen Rohkost- (besonders Karotten) oder Reissalat.
Sushi-Gari
Für ein ½ Liter großes Glas
1 große, möglichst frische und möglichst junge Ingwerknolle
90g Zucker
125ml Reisweinessig
200ml Wasser, frisch gekocht
Salz
1 Mandoline
Den Ingwer schälen, und quer zu Fasernrichtung in dünnen Scheiben schneiden. Wenn man damit fertig ist, hat man schon das Schwierigste hinter sich.
Ingwer ist sehr scharf: es ist empfohlen, die Scheiben ganz kurz – ca. eine Minute – zu blanchieren, und anschließend im kalten Wasser abzuschrecken und abtropfen lassen. Wer das nicht macht wird einfach deutlich schärfere Ingwerscheiben haben, die in kleineren Mengen in die Gerichte hinzugefügt werden sollten.
In dem sauberen Glas die Zucker mit der Hälfte des gekochten, heißen Wassers mischen und schütteln, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. Ein paar Prisen Salz hinzufügen. Ein bisschen kühlen lassen.

Was man noch wissen sollte:
Ich gehe davon aus, dass man mit Weißweinessig auch ein gutes Produkt haben wird. Anscheinend wird die leichte Rosaverfärbung, die man bei Sushi Gari beobachten kann, nur bei dem Einsatz von Reisweinessig und jungem Ingwer beobachtet. Bei mir ist die Flüssigkeit sofort leicht rosa geworden, die Scheiben aber (noch) nicht.

![Garten-Koch-Event Juni 2009 - Rosen [30. Juni 2009]](http://farm4.static.flickr.com/3637/3600927680_779ce033d5_o.jpg)






2 commentaires:
Toll!!! :-)
Ich dachte mir schon, dass man das irgendwie selber machen könnte, wusste aber bisher nie, wie. Danke für die Aufklärung, das muss ich mal probieren.
Alors, je n'aime pas trop le gingembre, mais, je trouve ta recette quand-même bien!
Et je crois 10 x mieux qu'acheté!
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