Frisée-Pilze

Ich hätte gestern den genauen Namen notieren sollen, als ich diese komisch aussehenden Pilze bei Basic gekauft habe. Denn „Frisée“ ist eigentlich ein Adjektiv und wäre passender, wenn „Frisés“ stehen würde. Aber ich glaube, dass sie „Frisée-Pilze“ genannt wurden. Egal.

Je nachdem, wie man drauf ist, erinnern diese Pilze an weiße Korallen oder weiße Frisée Salat. Sie sollen laut Text auf dem Holzkorb, in dem Sie in dem Geschäft waren, kurz in Fett gebraten werden, und auf Brot oder Salat gegessen werden, eventuell mit ein bisschen Zitrone.

Ich habe drei Schreiben Räucherspeck knusprig gebraten, in der selben Pfanne drei Scheiben Brot kurz getoastet, und dann mit ein bisschen Olivenöl die Pilze, die ich vorher mit den Fingern in „Blättern“ oder kleinere Bündel getrennt hatte, gold gebraten, und schnell auf die Brot Scheiben mit Speck verteilt. Mit einem Löffel weißer Balsamico habe ich noch die Säfte von der Pfanne gebunden, und auf die Scheiben gegeben. Ein Gläschen Wein dazu hat für ein perfektes leichtes Mittagessen gesorgt.


Die Pilze wachsen vermutlich in steriler und dunkler Umgebung: so blass und sauber waren sie. Der Geschmack ist nicht sehr ausgeprägt – ein Champignon hat mehr anzubieten, was das angeht - aber angenehm. Und die Konsistenz ist fest genug, was mir sehr gut gefällt.

1 Kommentar:

Bolli hat gesagt…

Sowas habe ich ja noch nie gesehen!

Sieht ja scharf aus!!!