Soupe froide au chocolat et à la gelée de menthe


Das XXVII Blog-Event lädt zu Sommer-Suppen kochen ein. Suppen mag ich sehr. Warme im Winter, kalte oder warme im Sommer… aber was soll ich denn im kalten Sommer machen? Meine Wahl ist auf eine kalte Schokoladensuppe gefallen, die man bestimmt das ganze Jahr über essen kann, aber besonders in den kalten Sommertage.

Das Rezept kommt aus meinem geliebten Larousse du chocolat, aber ich habe es vereinfacht. Anstatt Ganache-Kugeln zu vorbereiten, die in die Suppe kommen, nachdem sie gefroren wurden, habe ich Schokoladen-Eis benutzt (Werbung: Choc choc chip von wem ihr wisst)


Kalte Schokoladensuppe mit Minzegelee (nach dem Larousse du Chocolat, geändert)

Für 4 Pers.

4,5 g Gelatine (in Frankreich 1,5 Blätter, in Deutschland 3 Blätter)
40g frische Minze
15cl Mineralwasser

40g Zucker

55g schwarze Schokolade à 67% Kakao
15 feine Zucker
11cl Mineralwasser
5g Kakaopulver
1 Prise Salz

15 Blätter Minze zum dekorieren

Schokoladen-Eis


Die Gelatine im kalten Wasser einweichen. Minzeblätter spülen, trocken tupfen, und anschließend grob schneiden. Wasser und Zucker zum kochen bringen, die gehackte Minzeblätter hinzufügen, und vom Herd nehmen. Bis maximal 3 Minuten ziehen lassen. Den Sirup filtern, und die abgetropfte Gelatineblätter hinzufügen. Die Sirupmischung in vier Schalen verteilen, und im Kühlschrank fest werden lassen.

Die Schokolade hacken. Zucker in einem Topf karamellisieren. Sobald sie braun wird, das Wasser hinzufügen: Vorsicht, es kann Spritzer geben. Die flüssige Karamell zum kochen bringen. Die gehackte Schokolade, sowie das Kakao und den Salz hinzufügen, und wieder zum kochen bringen. Vom Herd nehmen. Mit einem Stabmixer fünf Minuten lang schaumig mixen. Kühl stellen.

Vor dem Servieren die ganzen Minzeblätter vorbereiten. Schalen mit Minzegelee, Suppe und Eis, aus dem Kühlschrank und der Tiefkühltruhe herausnehmen. Auf jede Schale einen Löffel Eis geben, Suppe drum herum verteilen, mit Minze dekorieren und sofort servieren.

Fazit:
Es ist ganz nach meiner Geschmack, und sehr einfach zu machen… aber die Suppe war eher dickflüssig wie eine Sauce. Beim nächsten Mal mache ich doppelt so viel Karamellsauce, gebe die Schokolade in der Hälfte, und streckte die Suppe mit einem Teil der restlichen Karamellsauce bis zur gewünschten Konsistenz, während das ganze schaumig gerührt wird. Das Rezept war für die doppelte Menge im Buch, und ich vermute, dass das Wasser bei der Hälfte der Menge mehr verdampft als bei der doppelten Menge…

Geheimnis:
Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich einen Tropfen Lebensmittelfarbe benutzt, grün in der Gelee, denn sie war mir zu gelb...

Kommentare:

Bolli hat gesagt…

Morgen Véronique! Ich habe zu Hause einen absoluten Schokoladenesser, aber noch nie eine Suppe gemacht, Dein Rezept scheint einfach und gut! Muss ich mal machen!!!

Ulli hat gesagt…

Merci beaucoup pour ta contribution.
Salut
Vielen Dank für Deinen Beitrag zum Suppenevent.
LG

Véronique hat gesagt…

Ja Bolli, das Rezept ist einfach. Sag mir mal, ob es Dir und Deinen Schokoladenesser auch gefällt. Wenn Du das "richtige" Rezept machen willst, machst Du noch 150g Ganache, die Du drei Stunden in kleinen Kugeln einfrierst, und eine Stunde vor dem Servieren wieder herausnimmst. Dann ist es aber weniger einfach.

Ulli, ich soll mich bedanken, dass ich eine gute Ausrede gehabt habe, wieder etwas neues zu probieren. Und gleichzeitig entdecke ich erst heute Deinen Blog, auch wenn Dein Name mir schon recht bekannt ist, denn bereits im letzten Jahrhundert habe ich de.rec.mampf gelesen...

Barbara hat gesagt…

Tolle Suppe für kalte Sommertage!

Davon würde ich jetzt sofort einen großen Teller essen... :-)

Barbara hat gesagt…

Véronique, eben lese ich Deinen Kommentar an Ulli: de.rec.mampf habe ich im letzten Jahrhunder auch fleißig gelesen - schön, dass es jetzt Blogs und Farben und Bilder gibt. :-)

Bolli hat gesagt…

Ich glaube, ich habe den larousse de chocolat, wenn den der p. Hermé geschrieben hat? Muss dann nur die Minze austauschen, denn das mag Jean-Noël gar nicht. Berichte!

Véronique hat gesagt…

Ja, der Larousse ist von Pierre Hermé, wie verlinkt. Mmmm... wie wär's denn mit einer Gelee von Piments d'Espelette statt Minze? Leicht rot gefärbt für mehr Effekt.