Nabe

Kein Rezept, aber einige Fotos und Erklärungen zu einem japanischen Wintergericht, das man zu Hause isst, ähnlich wie Raclette oder Fondue.

Nabe ist ein Eintopfgericht, und die Zutaten variieren von Region zu Region. Das hier ist die Version, die ich letzte Woche gegessen habe.

Auf dem Tisch wird ein Gaskocher mit einem Nabetopf, aus Tonerde, gestellt. Im Nabetopf sind zuerst nur Wasser und ein großes Stück Kombu-Alge.





Folgende Zutaten werden in dem Topf gekocht:
Kohl
Hauchdünnes, fettes Schweinefleisch
Tofu in Würfel
Porree
Austernpilze
Enokipilze
Glasnudeln
Optional: kalter Wintertag






Nach und nach nehmen sich die Gäste die gekochten Zutaten, jeder was er will. Sie werden in den kleinen Schüssel gegeben, in dem jeder für sich seine Gewürzmischung vorbereitet hat, bestehend aus geriebener weißer Rettich, Ponzu (eine Art Zitrusfrüchtensaft-Essig Mischung), Sojasauce, rohe Frühlingszwiebelringe, und scharfe Paste. Viel Zeit für vor der Kamera still stehen gibt es nicht:



Solange die Gäste Hunger haben, wird der Nabetopf nachgefüllt, und jeder mischt seine Gewürzsauce, sobald sie aus ist. Dazu wird kein Reis serviert. Es ist leicht und köstlich.

In Düsseldorf kann man das Fleisch bei Schmalzried auf der Oststrasse Ecke Immermannstrasse kaufen. Weitere Zutaten, sowie Töpfe und Gaskocher findet man in den benachbarten asiatischen Supermärkte auf der Immermannstrasse.

1 Kommentar:

Foodfreak hat gesagt…

yummie, das sieht sehr lecker aus. Achja, von Einkaufen rund um die Immermannstrasse (und Nudelsuppe im Naniwa) träum ich ja auch noch, ich muss doch mal wieder nach Düsseldorf! Selbst wenn ich dann ein do-nabe heimtragen muss... ;)