Kastanien-Tiramisu

Ich habe überlegt, wie man „commencer l’année en douceur“ übersetzen könnte, aber ohne viel Erfolg: „Douceur“ bedeutet sowohl Sanftheit als auch Süßigkeit, und mit diesem Dessert, mit dem ich das Jahr beendet habe, habe ich das Jahr auch „en douceur“ gestartet, denn süß und sanft ist es.

Zum zweiten Mal in wenigen Tagen habe ich hier ein Rezept von Anne von Station Gourmande nachgekocht, und hier leicht geändert, denn ich hatte weder Marrons Glacés noch Goldpulver oder Blattgold, und die „Biscuits à la cuillère“ unterhalb des Tiramisus finde ich gut.



Kastanien Tiramisu ( nach diesem Tiramisu aux marrons )

Für 4-5 Pers.

8 Löffelbiscuits
100g Crème de Marrons
125g Ricotta
125g Mascarpone
50g Zucker
40g Puderzucker
3 sehr frische Eier
3 EL Kastanienlikör (oder Armagnac)
1 EL Golden Syrup (Optional)
4 EL Wasser
Kakao zu bestreuen


In einem Gratinform die Löffelbiscuits verteilen. Mit einer Mischung aus 2 EL Kastanienlikör, 1 EL Golden Syrup und 4 EL Wasser befeuchten.

Die Eidotter von den Eiweißen trennen. Die Eidotter mit den zwei Zuckersorten verarbeiten, bis die Masse hell und leicht schaumig wird.

Die Eiweiße zum Schnee schlagen.

Zwei EL davon unter der Crème de Marrons mischen. Die Marronenmasse auf die Löffelbiscuits verteilen.

Zu der Eidotter-Zuckermasse ein EL Kastanienlikör hinfügen, dann die Ricotta und den Mascarpone. Ich habe dafür den elektrischen Schneebesen benutzt, denn Mascarpone ist so fest, dass es sich nicht so leicht unter eine andere; leichtere Masse rühren lässt. Dann der Eischnee vorsichtig mit der Ei-Käse-Masse mischen, und auf die Kastanienschicht verteilen. Für mehrere Stunden kalt stellen, am besten Übernacht. Kurz vor dem Servieren mit dem Kakao mit Hilfe eines Siebs bestreuen.



Was uns aufgefallen ist:Der Golden Syrup war vermutlich überflüssig, den der Rest ist schon süß genug. Je nach Neigung kann man den Löffel durch mehr Likör oder mehr Wasser ersetzen.
Die Crème de Marrons passt wunderbar dazu und die Ricotta macht das ganze leichter, dennoch weiterhin unheimlich cremig und sanft.
Goldpulver und Blattgold mag gut aussehen, aber ich habe bisher in Düsseldorf keins gefunden - außer auf einer Currywurst, was ich interessanter finde, noch besser wäre auf Blutwurst – und der fehlende Zutaten bei dem heutigen Rezept hat mich nicht in Unglück gestürzt. Der sehr gute Kakao dagegen gibt dem ganzen ein bisschen Biss, den ich gut finde.


Allen ein frohes, sanftes wenn Ihr es wollt, neues Jahr!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ich wünsche ebenfalls ein frohes und gesundes neues Jahr. Bonne année!
Vuursteentje