Flan de carottes épicé

Ich hatte am Wochenende vor, eine Karotten-Orangensuppe zu machen, aber die Temperatur hat mich umgestimmt, und ich habe statt der Suppe eine kühlende Karottenvorspeise vorbereitet. So ein Flan – wie auch diese Gemüseterrine – wird gut von Chutneys oder Zwiebelconfit begleitet. Mir wurden in letzter Zeit zwei Produkte geschenkt, die auch sehr gut dazu gepasst haben. Zu einem ist es ein Chili-Honig aus Österreich, mit dem man schön überraschen kann, denn keiner erwartet, dass Honig scharf ist. Den habe ich in eine farblose Vinaigrette verarbeitet. Das andere Produkt kommt aus der Bretagne: Es ist ein Tatar von Algen (Dulce, Grüner Meerlattich, Seebohne), mit Zwiebeln, Kapern, Cornichons, usw. Das hat uns sehr gut geschmeckt, und passt bestimmt auch sehr gut zu Fleischpasteten.


Flan de carottes épicé

Für 4 Pers.
500g Möhren
3 Eier
3 EL flüssige Sahne
1 EL Stärke
Salz
Kümmel, Fenchelsamen, Koriandersamen

Für die durchsichtige Vinaigrette:
3EL Sonnenblumenöl
1 EL Honig-Chili
1 EL weißer Balsamico
Salz

Die Möhren schälen, und in Salzwasser 10-15 Minuten kochen.
In der Zwischenzeit die Samen – je nach Geschmack ein bis zwei TL insgesamt – in den Mörser zerkleinern.
Den Ofen bei 180°C vorheizen.
Die gekochten Möhren mit dem Stabmixer pürieren. Stärke, Eier, Sahne, Salz und Gewürze hinzufügen, und gut mischen. In 8 kleine Formen füllen. (Ich habe Muffinformen aus Silikon benutzt.).
30 Minuten im Wasserbad im Ofen backen. Kalt werden lassen, und eventuell im Kühlschrank kühlen, bis es angerichtet wird. Die Flans lassen sich gut kalt aus der Silikonform rausnehmen, bei festen Formen sollten sie noch heiß herausgenommen werden, und die Formen sollte man geölt haben.

Auf grünem Salatblätter anrichten, mit der Vinaigrette auf einem Flan, und dem Algentatar auf dem Anderen, und servieren.

Zwei Tipps:
So ein Flan lässt sich auch gut mit anderen Wurzelgemüse (Knollensellerie, Pastinaken, Petersilienwurzel, usw.) vorbereiten, und kann warm als Beilage zu Fleisch serviert werden.
Bei wässrigem Gemüse sollte man der Püree auf dem Herd unter ständigem Rühren ein bisschen dämpfen und „trocknen“ lassen.

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