Blumenkohl-Käse-Senf-Suppe

Diese Suppe wird voraussichtlich meine Lieblingssuppe des Winters werden. Ich habe sie diese Woche vorbereitet, obwohl das Wetter nicht gerade ideal war – viel zu warm – aber das Rezept hatte ich schon seit längerem bei Nigel Slater entdeckt, und plötzlich war ein Blumenkohl in meiner Küche. Erwartungsgemäß ist sie sehr lecker – ich bin bisher noch nie von Nigel Slaters Rezepte enttäuscht worden - und nicht gerade kalorienarm. Wie eben gesagt, ideal für den Winter.

Cauliflower Cheese and Mustard Soup (nach Nigel Slater, in Real Food)

Für 4 Pers.
50g Butter
eine mittelgroße Zwiebel, gepellt und in kleine Würfel geschnitten
2 Knoblauchzeh, gepellt und zerdrückt
2 kleine oder 1 großen Blumenkohl
2 Lorbeerblätter
1 großer Kartoffel, gepellt und gewürfelt
3 EL Crème Fraîche
1 EL Körnersenf (ich habe ein EL Kozlic Körnersenf und ein TL Löwensenf scharf benutzt)

2 dicke Brotscheiben, gewürfelt
50g Butter, um die Croutons zu braten
200g Tomme aus der Auvergne (starker Cheddar in der Originalrezept) , gerieben


Die Butter in einen tiefen Topf schmelzen. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen, und kochen lassen, bis sie weich werden, aber keine Farbe nehmen lassen. Blumenkohl in Stücke hinzugeben, mit Lorbeerblätter, Kartoffelwürfel, Salz und Wasser, bis über dem Blumenkohl. Zum kochen bringen, und 20-25 Minuten köcheln lassen.
Vom Herd nehmen, und die Lorbeerblätter herausfischen. Mit einem Stabmixer fein pürieren. Senf, Sahne und bei Bedarf Pfefferhinzufügen, und wieder zum kochen bringen. Geriebene Käse hinzufügen, rühren, und sofort servieren, auf Wunsch mit Croûtons.


Was man wissen sollte:
Ich habe das Rezept leicht geändert, und der Blumenkohl nicht zuerst separat gekocht, was ich umso unverständlich und unnötig fand, da das Kochwasser für die Suppe benutzt wird.
Die Croûtons habe ich auch weggelassen.
Ich habe die Suppe sowohl ohne als mit Crème Fraîche gegessen. Klar, es schmeckt besser damit, ist aber ohne auch sehr gut. Beim Käse und Senf muss man abschmecken. Mir war der reine Körnersenf nicht scharf genug, und ich habe nachgeholfen. Der Käse, den ich beim Frankreichsfest in Juli gekauft, und tiefgefroren gehalten hatte, passt perfekt zu der Suppe. Ich kann mir aber vorstellen, dass man sogar Roquefort benutzen könnte, wenn man die Suppe in sehr kleine Schälchen serviert.

Und jetzt etwas völlig anderes: Wer neugierig ist, und hören will, was man in Frankreich und in weiteren französischsprachigen Ländern hört, sollte diese Seite besuchen. Diese Woche gibt es Live-Aufnahmen eines meiner Lieblingskünstler, Katerine (rechts auf der Seite). Übrigens, Katerine ist hier nicht völlig Fehl am Platz, denn einer seiner bekanntesten Songs ist Poulet n° 728 120 in dem er das Leben eines Hähnchens bis zur Landung auf seinen Teller erzählt. Das komisch-rührende Stück endet mit den Wörte „Poulet n° 728 120, je t’aime, je pense à toi.“ So kann man auch Lebensmittel ehren.

1 Kommentar:

Berlinbound hat gesagt…

Discovered your blog today ... and will be back to search for recipes one can make with the items available in local (Koln here) markets.

Best,
Richard