Rosenwasser-Datteln-Soufflé

Vor wenigen Wochen hatte ich bereits das Soufflé von getrockneten Aprikosen nach dem Rezept von David Lebovitz gemacht, und es war ein richtiger Erfolg, und das bei ganz wenigen Zutaten (Eier, Zucker, Aprikosen, Vanille und Butter für die Form). In den nachfolgenden Tage habe ich überlegt, mit welchen anderen trockenen Obst es sich nachkochen lassen würde, und bin, nachdem ich bei Epices et Compagnie ein Rezept mit Datteln und Rosenwasser gesehen hatte, zu der Idee gekommen, die Aprikosen durch Datteln, und die Vanille durch Rosenwasser zu ersetzen. Und es war wieder ein Erfolg!


Ein einziges Problem hatte ich: Ich hatte die Soufflés am Nachmittag vorbereitet, und habe sie roh, in den Ramequins, die wunderbar in einer flachen Plastikdose passen, zu der Gastgeberin des Abends gebracht, zusammen mit einer Crème Anglaise, die sich aus den übrigen Eidotter gut vorbereiten lässt - und ja, ganz ohne Dr.O. . Gebacken müssen die Soufflés 9 Minuten, und anschließend sofort serviert und sofort gegessen werden. Ich hatte offensichtlich Probleme, letzteres überzeugend rüberzubringen, und so wurden die Soufflés gegessen, als sie halb zusammengefallen waren… Bevor ihr Soufflés an Nicht-Ahnenden servieren, lohnt es sich also bestimmt, zu erklären, dass das Soufflés nicht auf die Gäste wartet, sondern die Gäste auf das Soufflé. Das gehört in Frankreich zu allgemein Wissen, und deshalb hatte ich nicht erwartet, auf Unverständnis zu stoßen.



Das Rezept könnt ihr meinem alten Posting entnehmen. Da Datteln nicht ganz so trocken sind wie Aprikosen, habe ich ca. 40g benutzt, und ich habe 10g weniger Wasser benutzt, davon ein guter Drittel durch Rosenwasser ersetzt. Ansonsten ist alles nach demselben Verfahren gemacht worden, außer dass die Datteln sich nicht ganz klein gehackt wurden, aber die kleinen Stücken in den Soufflés haben nicht gestört, im Gegenteil.

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