Chinesisch für Anfänger - Teil 2: Sui Mai

Was mich dazu bewegt hat, am letzten Sonntag etwas Chinesisches zu kochen ist das Sui Mai Rezept von David Lebovitz. So was hatte ich bisher nicht getraut. Ich habe zwar mehrmals geholfen, die Japanische Variante von Wan Tan zu machen, und wüsste wie es theoretisch geht, aber dabei hatte ich immer das Problem, dass ich beim Teigplatten anbringen sehr ungeschickt bin... Aber bei Sui Mai muss man nicht handwerklich hochbegabt sein. Jeder kann ein Kugel in der Mitte eines Kreises anbringen. Das Rezept werde ich jetzt nicht schreiben, sie ist unter den Link zu finden, aber für diejenigen, die mit Kochamerikanisch nicht zu viel am Hut haben, kann ich einige Erklärungen geben:

Am besten sind frische Shrimps. Ich habe tiefgekühlte genommen, bereits blanchiert, und es war völlig OK.
Idealerweise nimmt man ein Stück Schweinefleisch, Schulter, und hackt man es mit einem starken Messer. Gehacktes geht aber auch.
Scallions = Frühlingszwiebeln
Cilantro = Koriander
Cornstarch = Mondamin
Won Ton wrappers = Teigplatten
Water Chestnut = Wasserkastanien.

Alles was zerkleinert werden kann wird zerkleinert, und sämtliche Zutaten werden zusammen gemischt. Dann werden Kugeln geformt, die anschließend in den Teigplatten kommen. Das ganze wird im Dampfbad gegart, am besten in einem Bambusdampfkorb mit Bananenblätter belegt, die leicht geölt werden, der Korb kommt in einen großen Topf, der noch zugedeckt wird. Der Dipp wird auch gemacht, in dem man sämtliche Zutaten mischt. Einfacher geht's nicht!
Was mir und anderen aufgefallen ist:

Die Zutaten können beim Chinesen gekauft werden, in Düsseldorf bei Tat's am Fürstenwall, Kim's auf der Stresemannstr. oder bei einem der Supermärkte auf der Friedrich-Ebert-Strasse. Es ist auch nicht teuer, anders als was in deutschen Supermärkten mit einem grünen Etikett verkauft wird! Bananenblätter sind übrigens auch günstig: 1,50€ kosten 450g bei Tat's. Sie sind tief gefroren, und man braucht wenig jedes Mal.
In dem Rezept gibt es zuviel Salz... Ich habe reduziert, es könnte aber weniger werden. Eine Freundin meinte, dass die Teigplatte weniger anhaftet, wenn zuviel Salz in der Fleischmischung ist.
Es soll laut derselben Freundin Sui Mai Teigplatten geben, und diese sind dünner als Won Ton Teigplatten. Ich glaube diese Freundin.

Nicht zögern: Nachkochen!Vorsicht: Die fotografierten Sui Mai sind hier noch roh. Wenn gekocht ist der Fleisch nicht mehr rosa!

1 Kommentar:

ostwestwind hat gesagt…

Nun können wir ja auch asiatisch für Anfänger genießen. Danke für den Tipp!