Chinesisch für Anfänger - Teil 1: Salat

Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass seit gestern das Chinesische Neujahr gefeiert wird. Dieses Jahr ist das Jahr des Hundes. Die perfekte Zeit, mit einem Hundegericht zu feiern, denkt der voraussehenden Leser? Hmmm… Nicht ganz: Als Hahn, der die Festivitäten vom letzten chinesischen Neujahr nur knapp entkommen ist, habe ich gestern zum Feier des Tages kein nahe stehendes Tier vorbereitet. Sondern ein komplett vegetarischer Salat, Sui Mai nach dem Rezept von David Lebovitz, eine Art suppiger Eintopf nach Art des Shiitake’s Gericht, den ich vor kurzem vorbereitet hatte, und ein „Fusion-Nachtisch“, Osten trifft Westen.

Die Salat-Idee, und die Zusammensetzung des Dressings, ist mir von einem kochenden Zombie gegeben worden. Das wollte ich vorab sagen, und damit Euch auch informieren, sollte es Ihnen bisher entgangen sein, dass Zombies unter uns sind, und dass wir uns vor ihnen nicht fürchten sollten.

Asiatisch-angehauchter Salat



Dressing:
1 TL frischer Ingwer, klein geschnitten
1 TL Knoblauch, klein geschnitten
1 TL Fisch Sauce („Fish Sauce“ beim asiatischen Supermarkt. Eine Flasche hat mir satte 80cts gekostet)
1 TL Soja-Sauce
1/2 TL Chili-Paste (Sambal Oelek z.B.)
1 TL Reisessig
1 TL Saft von Lime
1 TL geröstetes Sesamöl
3 TL gesalzene Erdnüsse
3 Prisen Zucker (bei größeren Finger weniger)
8 EL Sonnenblumenöl

Salat:
Sojasprossen
Chicoree
Knackige Salatherzen (China-Kohl oder Pak Choy sind auch möglich)
Roter Paprika
Karotten
Wasserkastanien (Aus der Dose)
Frühlingszwiebel
Frischer Koriander

Alle Zutaten des Dressings in einem Blender geben, und mixen, bis die Sauce sämig und homogen ist. Die hier angegeben Menge ist für 3-4 Portionen gedacht. Das Dressing kann vorher vorbereitet werden, und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die Sprossen im Salzwasser blanchieren, abschrecken und abtropfen lassen. Chicoreeblätter, Salatblätter waschen, abtupfen oder schleudern, und in Streifen schneiden. Karotten und Paprika in sehr dünne Streifen schneiden, Wasserkastanien in dünne Stifte schneiden. Koriander waschen, und Blätter trennen

Salat mit Dressing anrichten, und mit Koriander Blätter dekorieren.

Was mir aufgefallen ist:
Ich bin ziemlich faul und konservativ was Dressing angeht: Ich bin froh dieses Rezept probiert zu haben, und werde jetzt häufiger andere Varianten versuchen! Je nach Geschmack kann man mehr von einer Zutat hinzufügen, oder etwas „vergessen“. Ich zum Beispiel mag es sauer, ein bisschen mehr Essig darf es sein. So wie oben angeboten deckt kein Geschmack den anderen, man schmeckt den einzelnen Elementen nach und nach.

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